Verwischte Realität

Der schwarze Liedschatten verlaufen,

bis unter die knöchrigen Wangen,

ein Blick in den Spiegel, der größte Verrat,

fragt sich jeden Tag, wie kann sie Perfektion erlangen?

Immer wieder eine selbstverletztende Tat.

Der Lippenstift verwischt,

nicht nur auf ihrem Gesicht.

Blut rinnt nicht nur aus ihrer Hand,

das Bild der roten Streifen zieht sich über die kalte weiße Wand.

Ihre dunkelroten Haare, struppig, nach der verzerrten Nacht.

Jeden Tag schwört sie sich, dass sie es nie wieder macht.

Die Zigarette noch nicht ausgedrückt im leeren Weinglas.

Der Geruch ihres Erbrochenen erfüllt das Zimmer,

von Tag zu Tag fühlt sie sich schlimmer.

Für die unzähligen Männer ist es nur Spaß.

Im Dunkeln sieht niemand ihre Narben,

im Neonlicht erleuchten die Farben,

sie kann den Anblick dieser nicht ertragen.

Die gierigen Blicke der männlichen Kunden,

es ist wie ein Spiel und jeden Tag wird sie von einem neuen gefunden.

Nachdem ihr Körper verspeist und ihre Seele zerstört ist,

sie die echte Zuneigung und mehr als Liebe für eine Nacht vermisst,

ist sie alleine,

Hoffnung verspürt sie keine.

Ist dort angekomen wo sie jeden Tag in sich zusammen fällt,

keiner der ihre Seele, ihre Empfindungen am Leben hält.

Sieht den Mageninhalt ihres letzten Essens den Abfluss hinunter rauschen,

kann nur noch ihrem eigenem Weinen lauschen.

Mit 17 dachte sie es wäre nur vorrübergehend und es wird nicht immer so sein

und jetzt- 11 Jahre später ist sie immernoch allein.

Es gab keinen Ausweg mehr für sie,

egal wie laut sie um Hilfe schrie!

Ihre Eltern, nicht interessiert

es war egal ob sie sich selbst verliert.

 

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Tanze im Staub deiner Persönlichkeit

Du stehst da oben, schmetterst ein Lied, siehst mich dabei an,

ein kühler, gleichgültiger und dennoch vertrauter Blick,

doch ich tanze, tanze nur in deinemm Staub, in deinem Schweiß,

bis ich nach Luft ringe, mit mir selbst kämpfe

und an meiner Hingabe sterbe,

Du belebst mich und tötest mich erneut,

fängst mich auf und lässt mich fallen,

gibst mir den Willen, nimmst mir die Kraft,

hemmst meine Angst, doch bist das Monster unter meinem Bett,

du singst das Lied unseres Sommers,

ich sehe den blauen Himmel, den schmutzigen Fluss und das verdorrene Gras vor mir,

wie du mich zusammen geflickt hattest nur um mich danach wieder in Stücke zu reißen,

ich verbrenne mich an dir, kühle meine Wunde mit deinem Humor,

bist mit mir in der Nacht auf ein Schiff geklettert,

hast die schönsten Sternbilder gemalt nur um sie danach wieder weg zu raddieren.

Du saßt mit mir am Wasser,

meine Träume schwammen weg,

während meine Hoffnung auf der Wiese tanzte,

du stehst da oben, schmetterst ein Lied, siehst mich dabei an,

doch ich tanze nur, an deinen Fäden, in deinem Staub, in deinem Schweiß.

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Wir…

Wir laufen durch die Straßen, die kühle Winterluft brennt in unseren Augen. Wir sehen uns nur an, wissen was wir fühlen, wissen wesswegen wir heute hier sind, brauchen keine Interpretation von dem was uns der Autor unseres Werkes wohl sagen wollte, wissen er hat unbewusst Stilmittel verwendet in denen wir uns nun wiederspiegeln.

Wir wollen nur uns, nur den Alkohol der uns betäubt. Wir wissen wir sind beide verletzt worden und haben nur die Chance uns gegenseitig zu trösten, uns zu helfen, in einer Welt voller Egoismus und Eifersucht. In dieser Welt teilen wir unseren Schmerz, unsere Gefühle und auch unsere Lust.

In unseren Träumen fliegen wir einfach davon, haben nur uns. Obwohl wir nicht reden, verstehen wir uns. Du siehst meine Träne an der Wange, entlang mein Gesicht kullern, nur weil ich wieder einmal in die Vergangenheit gezogen werde, und erinnert werde was ich niemals bekommen werde. Du küsst mir den salzig schmeckenden Tropfen, der sich in meine Haut frisst wie ätzende Säure weg, du nimmst meine Hand. Und ich bin mir nicht mehr sicher ob ich dich überhaupt will, bin mir nicht mehr sicher was genau ich will…

Jedoch zu schwach um mich zu wehren. Vielleicht auch zu zerstört um mich zu wehren, oder mir ist bewusst, dass ich nichts mehr verlieren kann, weil ich alles schon verloren habe.

Warum sollte es mich kümmern was heute, hier,  jetzt passieren wird? Es ist ein zerstörtes, graues Leben, dass auf einen Sonnenstrahl, der die Finsternis zu einem Bruchteil heller macht, wartet. Du könntest dieser Sonnenstrahl sein. Ich könnte dein Sonnenstrahl sein. Doch wir lassen es beide nicht vollkommen an uns rann…Wir wissen wir würden, wir könnten, wir sollten, wir müssten! Doch der Mut hat uns verlassen und das Blut was wir für die Liebe vergossen wird verdunsten, wie der Regen. Und was übrig bleibt ist ein Stück von dem was längst auf dem Müll hätte liegen sollen.

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Einsamkeit, vielleicht allein.

Unter 100 von Menschen und trozdem fühl’ ich mich allein.  Seh’ viele Gesichter doch alle sagen mir das selbe, nichts. Eingeschlossen im Gefühl der Einsamkeit. So kalt wie der Schnee, der mittlerweile in der ganzen Stadt liegt. So unangenehm wie nasse Socken, während des Winters.  So schmerzend wie ein Tritt mit Springerstiefeln mitten ins Gesicht.

Der Versuch zu entfliehen? Gescheitert! Ich dachte ich wäre aus dem Gefängnis der Einsamkeit entflohen, doch ich hatte vergessen, dass man auch um aus diesem Gefängnis zu entfliehen, mehr als 1 Schlüssel braucht. Fragen die man sich selbst stellt, können nicht beantwortet werden. Die Energiereserven verbraucht, an eine große Gestalt mit großen Händen und überdimensionaler Kraft.

Ein Blick in den Spiegel und alles was ich sehe sind Gedanken. Große und fette, kleine und dünne Wörter, schreiende,flüsternde Sätze, Buchstaben die so bunt sind, dass sie einem in den Augen brennen. Alleine, innerlich. Alleine, schon immer. Sehe mich in den Spiegel schlagen, das Bild der Oberflächlichkeit zerstören, Spiegelscherben bohren sich in die dünne Haut, Blut, schreiend stehe ich da, weiß keiner wird mich  hören, keiner wird wissen was passiert ist. Alle ausradiert, ein großes Nichts.

Ein offener Mund, doch keine Vokabeln. Stimmbänder wollen nicht funktionieren. Warum auch? Es ist keiner da, außer mir. Fühle, dass mich jemand auf den Boden wirft mit volller Wucht, liege auf dem Boden, der Kopf schmerzt, doch es ist keiner da. Keiner der es war und keiner der mir wieder helfen wird. Bleibe liegen denn ich weiß, keinen wird es stören, keiner wird mich sehen, weil niemand da ist.

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Das letzte mal…

Du liegst neben mir, du hauchst mir mit deinem, nach Bier und Zigaretten riechenden Atem ins Gesicht. Mich überkommt ein Gefühl der Einsamkeit.

Ich frage mich wie spät es nun ist, deshalb klettere ich über deinen reglosen Körper und laufe barfuß über den kalten Parkettboden, um einen Blick auf den Wecker, der auf dem Nachttisch in grellem rot leuchtet, zu erhaschen. Ich sehe dass es gerade einmal 7.30 Uhr ist und beschließe dass ich wieder versuchen sollte zu schlafen. Mein weißes Nachthemd klebt an meiner Haut, als wollte es, dass ich es nie wieder ausziehe.

Ich lege mich zurück in das kalte Bett. Neben dich und deinen halb nackten Körper. Du bist nicht schön und doch der schönste Mensch der Welt. Dein Charakter ist hässlicher, als der meiner schlimmsten Feinde. Und dennoch kann ich nicht aufhören dich zu lieben. Ich frage mich wieso du neben mir liegst. Ich weiß, dass du mir eigentlich nur etwas vorspielst, so wie jedes mal. Und am nächsten Tag werde ich dich in den Armen einer Anderen sehen und ich werde nichts dagegen tun.

Ich will deine Fassade bluten sehen. Will in dein Gesicht schlagen bis Blut daraus läuft. Ich stelle mir vor wie das Blut aus deiner Nase läuft und du dich nicht wehrst. Du sollst wissen wie sich Schmerzen anfühlen. Meine Faust soll sich in denen Körper bohren, bis dein Blut zu einem dunkelroten Schaum wird. Bis dein Körper zusammen fällt, weil sich weder rote noch weiße Blutkörperchen darin befinden.

Doch das einzige was ich mache, ist meine Körper an deinen zu drücken und mir vorzustellen wie es wäre dich nie mehr loslassen zu müssen. Mir wird bewusst, dass das das letzte mal sein könnte, dass ich deinen Körper spüre und deinen schlechten Duft nach verwahrlosung einatmen kann. Ich hoffe, dass ich dich nachdem du aufwachst und das Haus ohne weitere Worte verlassen wirst, nie wieder sehen musst. Denn es ist ein Kreislauf, der mich immer wieder aufs neue zwingt loszulassen.

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I feel free!

Wir laufen durch die Straßen, vor einem der teuersten Hotels singen wir unsere Lieder. Wir kümmern uns nicht drumm ob irgendjemand kommt und uns belächelt oder uns verscheuchen will, es wäre egal , denn jetzt zählt nur die Musik in unseren Ohren und die kalte Winternacht.

Wir grölen und tanzen. Ich muss pinkeln, also setze ich mich vor einen Designer laden, es ist mir egal ob ein paar kerle vorbei laufen und lachen.

Im Mond erkennen wir die schönsten Bilder und Gesichter. Und es ist uns jetzt egal, dass wir nicht wissen wohin wir laufen und wenn wir uns im Kreis drehen, werden wir den gleichen Weg immer wieder neu entdecken und uns neue Geschichten zu den bunten Bildern in unseren Köpfen malen.

Jeder der uns unterbrechen will, während wir unseren Freiheitstanz tanzen, wird in unseren Bann gezogen und gezwungen sich gut zu fühlen, denn wir leben nur einmal und die Jugend ist kurz.

Wir merken wie  das Blut in unseren Adern gefriert, es ist egal, weil wir heute Nacht keine Schmerzen spüren. Obwohl unser Magen sich meldet und nach Essen verlangt, wollen wir nichts, weil alles in unserer Umgebung nach Freiheit schmeckt.

Wir tanzen in unseren Schatten, geblendet von Straßenlaternen und im Licht der Sterne. Bis wir uns irgendwann in den Schnee fallen lassen und die kalte Nacht an uns vorrüber ziehen lassen.

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aufgeben…

Jetzt liege ich hier und denke, denke an alles und an nichts. Ich fühle mich verloren, wie ein kleines Kind, das auf dem Weihnachtsmarkt seine Mutter  sucht. Ich weiß nicht was du denkst, weiß nicht wie du fühlst, ich weiß nur dass ich es nicht hören will, denn ich weiß, es würde mir die Luft zum atmen nehmen. Ich weiß, wenn du aussprichst was du denkst, werde ich in deinen Worten ertrinken. Ich werde ersticken, an Illusionen, die ich pflegte.

Du wirst sagen es tut dir leid, wie jedesmal. Du wirst sagen du weißt nicht was du fühlst, dass in dir eine Ungewissheit ist, die dich auffrisst. Frisst sie dich auf? Verspeißt sie deine Emotionen wie sie es mit meinen tat? Warum bringt mich deine Ungewissheit um? Weil ich sehen kann, dass es keine Ungewissheit ist, sondern eine Fassade, welche du aufbaust um mir bei meinem langsamen Tod zusehen zu können? Damit ich mir Hoffnungen mache wie es sein könnte, wie es zu seien scheint oder wie es niemals werden wird? Ich kenne deine Versprechen, deinen scheinbaren Willen mich zu retten. Doch ich weiß, es sind keine Versprechen nur Worte die mich noch länger am atmen halten. Ich weiß es ist kein Wille da mich zu retten, nur Worte die mir sagen sollen, dass ich es Wert wäre,  jedoch überwiegt die scheinbare Ungewissheit.

Wenn ich erhlich zu mir bin, weiß ich was du willst, was du nicht willst, was du denkst und was du fühlst. Doch die Wahrheit ist nicht zu ertragen, ich lüge mich selbst an, um nicht Opfer deiner Wahrheit zu werden.

Ich lebe in deiner Ungewissheit, von der ich weiß, dass sie enden wird. Dass sie schon endete ohne, dass du es mir zeigst, dass ich es mir selbst vor Augen führe. Auch deine Worte, auch deine Zärtlichkeit. Alles wird schmelzen, wie der Schnee, wenn der Frühling einbricht.

Denn ich weiß, ich habe dich verloren.

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